Mitglieder

Anna studierte Architektur in München und Antwerpen. Seit 2021 ist sie als angestellte Architektin bei bogevischs Büro tätig. Ihr Fokus liegt auf dem Weiterbauen und der Umnutzung von Bestandsgebäuden.
Jana studierte Architektur in München und Tokyo. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Architektur urbaner Dichte an der TUM und Mitgründerin des in Zürich ansässigen Architekturbüros studio komaba. In Lehre und Praxis liegen ihre Schwerpunkte auf kollektiven Wohnformen, gemeinwohlorientierter Planung, dem nachhaltigen Umgang mit dem Bestand und feministischer Raumpraxis. Sie ist Mitinitiatorin des Forschungsprojekts Frauen Bauen München, das Fragen von Diversität und Gleichstellung in Lehre und Baupraxis adressiert.
Daniel studierte Architektur in München, Lyon und London. Von 2018 bis 2025 war er bei 03 Arch. maßgeblich an der Planung und Realisierung komplexer Architektur- und Städtebauprojekte beteiligt, insbesondere im Wohnungsbau, und verantwortete als Teamleiter Wettbewerbe und konkurrierende Verfahren. 2025 begann Daniel die Bearbeitung selbständiger Projekte. Die Bedeutung der Verbindung von Praxis und Lehre vertiefte er durch verschiedene Lehrtätigkeiten. Seit 2023 ist er an der Professur für Architektur und Konstruktion als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Daniel setzt sich dafür ein, dass die Kammer die Aspekte unserer gebauten und natürlichen Umwelt, die wir als Planende und Denkende aktiv gestalten können, stärker in den gesellschaftlichen Diskurs einbringt und damit Qualität, Sinnhaftigkeit und soziale Verantwortung sichert und fördert.
David ist Architekt und gelernter Zimmerer. Nach seiner Ausbildung studierte er Architektur in Karlsruhe, Delft und München. Seit vier Jahren arbeitet er erfolgreich im Wettbewerb und im Entwurf und ist als Assoziierter bei Fink+Jocher tätig. David setzt sich dafür ein, die gesellschaftliche Wertschätzung des Architekturberufs zu stärken und Verantwortung sowie angemessene Honorierung klar zu verankern. Für ihn bedeutet Architektur, das Stadtbild langfristig zu prägen, Fassaden dauerhaft zu gestalten und deren Erhalt von Anfang an mitzudenken.

Ann Sophie studierte Architektur in Stuttgart, Tallinn, München und Oslo. Sie arbeitete mehrere Jahre bei meck Architekten in München, zuletzt als Projektleiterin in der Ausführungsplanung. Heute arbeitet sie bei Herzog & de Meuron in München. Vor dem Studium war sie über einen längeren Zeitraum in einer Schreinerei tätig, wodurch ihr Interesse am Handwerk sowie an interdisziplinärer Zusammenarbeit im Planungs- und Bauprozess geprägt wurde. Architektur versteht sie nicht nur als gestalterische Disziplin, sondern auch als gesellschaftlich und politisch relevante Praxis, deren Wirksamkeit und Relevanz wieder stärker positioniert werden sollte.
Lavinia hat in Linz, Gent und München Architektur studiert. Sie hat mehrere Jahre bei bogevischs buero als Entwurfsarchitektin, Bauleiterin und an Partizipationsprozessen gearbeitet. Seit 2025 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Architektur urbaner Dichte an der TUM und interessiert sich besonders für Transformationsprozesse – im städtischen Maßstab und auf Gebäudeebene. Sie ist überzeugt, dass wir als Architekt*innen beim Um- und Weiterbauen nicht nur goldene Energie bewahren, sondern auch die Geschichte unserer Orte weiterschreiben.
Mirjam studierte Architektur in München und Paris. Sie arbeitete unter anderem bei Conen Sigl Architekt:innen in Zürich und ist heute bei kaed Architekt:innen in München tätig. Ihr Schwerpunkt liegt in der Planung von genossenschaftlichem und sozialem Wohnungsbau sowie der kreativen Transformation von Bestandsbauten. An der Hochschule München war sie bei Prof. Sebastian Multerer als Lehrbeauftragte tätig und untersuchte gemeinsam mit den Studierenden die Potentiale von Wohnungsbauten der 60er und 70er Jahre. Sie findet, dass sich sowohl im Architekturstudium als auch in der späteren Berufstätigkeit die Arbeitsbedingungen verbessern müssen.
Lea: Nach dem Architekturstudium an der TU Kaiserslautern führte ihr Weg über internationale Stationen in Zürich und Lissabon zu bogevischs buero nach München. Seit 2021 arbeitet sie dort als Architektin, war sowohl an städtebaulichen als auch an hochbaulichen Projekten beteiligt und leitete 2024 bis Ende 2025 die Wettbewerbsabteilung. Ihre Schwerpunkte liegen auf Stadtplanung, gemeinschaftlichem Wohnen und der Transformation des Bestands. In ihren Projekten beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Architektur im Spannungsfeld von Gestaltung, baulicher Machbarkeit und gesellschaftlichen Bedürfnissen entstehen kann. Sie ist überzeugt, dass gute Architektur aus dem Dialog entsteht – zwischen Disziplinen, Nutzer*innen und dem gebauten Kontext – und dass gerade das Weiterbauen ein zentraler Hebel für zukunftsfähige Städte ist.

Luis ist aktuell wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TUM, nachdem er mehrere Jahre in München und Zürich als angestellter Architekt tätig war. Seit seinem Studium in München und Paris beschäftigt er sich mit den Themen Wohnen und Zusammenleben. Die Architektenkammer muss sich in der Frage nach bezahlbarem Wohnraum klar positionieren sowie neue, innovative und junge Konzepte fördern und diese an die Politik herantragen.
Emily: Nach ihrem Bachelor Studium in Stuttgart und einem Auslandsaufenthalt in Cardiff, Wales, ging es für Emily zum Masterstudium nach München. Als Werkstudentin bei Dannheimer & Joos Architekten sowie bei Schmidt-Schicketanz Planer hat sie bereits berufliche Erfahrungen während des Studiums gesammelt. Durch das Studium und die beruflichen Tätigkeiten, die hauptsächlich sich mit der Nutzung oder Umnutzung des Bestandes befassten, findet sie, dass der Erhalt des Bestandes kein Zwang, sondern eine neue Chance in der Architektur darstellt.
Laura studierte Architektur in München, Mendrisio und Zürich. Seit 2022 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Architektur und Konstruktion der TUM. Sie ist Mitbegründerin des Münchener Architekturbüros Brixel Pauli Haag. Laura interessiert sich für flexibles, ressourcenschonendes, kostengünstiges und qualitativ hochwertiges Bauen und sucht dafür gemeinsam mit ihren Büropartnern nach unkonventionellen Ansätzen. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Büros durch niederschwellige Verfahren und öffentliche Sichtbarkeit stärker am baupolitischen Diskurs beteiligt werden.
Laura studierte Architektur in München, Mendrisio und Zürich. Seit 2022 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Architektur und Konstruktion der TUM. Sie ist Mitbegründerin des Münchener Architekturbüros Brixel Pauli Haag. Laura interessiert sich für flexibles, ressourcenschonendes, kostengünstiges und qualitativ hochwertiges Bauen und sucht dafür gemeinsam mit ihren Büropartnern nach unkonventionellen Ansätzen.
Sie setzt sich dafür ein, dass junge Büros durch niederschwellige Verfahren und öffentliche Sichtbarkeit stärker am baupolitischen Diskurs beteiligt werden.

Tobias studierte Architektur in Graz, Aachen und München. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Architektur und Konstruktion der TUM. Dort forscht und lehrt er zu den Bedingungen und Potentialen des Bestands der 1960er und 1970er Jahre. Als Architekt mit dem Büro ANA arbeitet er an Umbau- und Publikationsprojekten. Damit stehen Erhalt und der produktive Umgang mit dem baulichen Bestand im Zentrum seiner Beschäftigung.
Hertta hat in Karlsruhe, Graz und München Architektur studiert. Seit fünf Jahren arbeitet sie bei bogevischs buero als Architektin und Bauleiterin an Projekten mit unterschiedlichen Nutzungen, partizipativen Entwurfsprozessen und dem Ansatz des einfachen Bauens. Besonders interessiert sie sich für nachhaltiges Bauen und die Rolle der Baukultur als gesellschaftlichen Gestaltungsfaktor. Als ehrenamtlich Engagierte beim Katastrophen- und Zivilschutz ist es ihr wichtig, dass der berufliche Alltag genug Raum für das Ehrenamt bietet.
Antonia studierte Architektur in München und Cardiff mit dem Schwerpunkt Wohnungsbau und dessen nachhaltiger Umsetzung. Seit dem Studium arbeitet sie in München an Wohnungsbauprojekten in Holzbauweise. Um klimagerechte Gebäude ganzheitlich planen zu können, absolvierte sie eine Fortbildung zur Energieberaterin sowie eine Weiterbildung zur Fachingenieurin Holzbau. Ihr Fokus liegt auf Holzbau, klimagerechtem Wohnungsbau und BIM-basiertem Planen. Sie beschäftigt sich intensiv mit digitalen Planungsmethoden und Lebenszyklusbetrachtung, um Gebäude im Sinne eines zirkulären Materialkreislaufs langfristig verantwortungsvoll zu denken.
Philipp studierte Architektur in Hamburg, Nantes und München. Seit 2020 arbeitet er bei hirner & riehl architekten – zunächst als Wettbewerbsarchitekt und inzwischen in der Objektüberwachung, wo er die Umsetzung von Wohn- und Schulbauten in Holzbauweise betreut. Die Baustelle lehrt ihn täglich, wie wichtig zum einen der Dialog miteinander und zum anderen die Wertschätzung der Fähigkeiten aller am Bau Beteiligter für ein gelungenes Projekt sind. Als Teamsprecher setzt er sich im Büro für ein gutes Arbeitsumfeld und Gleichberechtigung ein.

Annkathrin studierte Architektur in München und Dublin. Seit 2019 ist sie Teil des Teams bei Dietrich Untertrifaller und agiert aktuell in der Leitung eines BIM-basierten Projekts in Holzhybridbauweise. In ihrem Arbeitsalltag erlebt sie die sich stetig wandelnden Anforderungen an den Architekt*innenberuf und hat Freude daran, neue Wege aktiv mitzugestalten. Sie ist überzeugt, dass mehr öffentliche Sichtbarkeit und Transparenz des Leistungsbildes eine Chance für Honorare und daraus resultierende Gehälter sein können.
Valentin studierte Architektur in Stuttgart und Aarhus. Nach mehreren Jahren in verantwortlicher Rolle als Team- und Projektleiter gründete er 2022 gemeinsam mit zwei Partner*innen ROHWAREIMSTUDIO. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Bearbeitung von Wettbewerben sowie in der Planung und Realisierung öffentlicher Gebäude in Holzbauweise. Seit 2022 ist er zudem wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Architektur und Konstruktion der TUM. Um die Ambitionen der Architektur in Bestandserhalt, Umbaukultur und nachhaltigem Konstruieren konsequent zu vertreten, braucht es eine Kammer, die nach außen mit klarer, gemeinsamer Stimme auftritt. Valentin setzt sich dafür ein, dass Architekt*innen dort mit am Tisch sitzen, wo Rahmenbedingungen, Vergabepraxis und Standards entschieden werden – und dass Qualität, Klima und Baukultur dabei nicht nachrangig behandelt werden.
Michelle studierte Architektur in München und São Paulo, wobei sie sich auf Themen von Städtebau und Landschaft fokussierte. Seit dem Studium ist sie in der Stadtentwicklung und -planung tätig und arbeitet auf unterschiedlichsten Maßstäben. Als Stadtplanerin stehen dabei für sie Themen wie Mobilität, blaue und grüne Infrastrukturen, Klimaanpassung und soziale Aspekte der Raumproduktion im Fokus. Für sie ist klar, zum Schaffen zukunftsfähiger Städte und Räume gehören neben dem planen und bauen, auch das erforschen, (weiter-) entwickeln, verknüpfen und vermitteln.
Franziska: Nach dem Studium in Weimar und München führten Franziskas Stationen bei raumlabor berlin und bogevisch zu einem klaren Fokus auf partizipative Prozesse, gemeinschaftliche Wohnformen und soziale Themen. Im Mittelpunkt stehen für sie die Fragen, wie wir in Zukunft leben und wohnen wollen und wie wir mit unseren öffentlichen Räumen umgehen. Sie glaubt an die Kraft kollektiven Wissens und die Einbeziehung aller, um die gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen und unseren Berufsstand zukunftsfähig zu machen.

Eva studierte Architektur in München, Paris und Florenz. Zwischen 2018 und 2025 arbeitete sie für verschiedene kleine Architekturbüros in München. Seit 2022 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Architektur und Konstruktion an der TUM. Da sie seit 2024 auch selbstständig tätig ist, möchte sie sich besonders für die Interessen junger Büros einsetzen.
Tobias studierte Architektur in Graz, Aachen und München. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Architektur und Konstruktion der TUM. Dort forscht und lehrt er zu den Bedingungen und Potentialen des Bestands der 1960er und 1970er Jahre. Als Architekt mit dem Büro ANA arbeitet er an Umbau- und Publikationsprojekten. Damit stehen Erhalt und der produktive Umgang mit dem baulichen Bestand im Zentrum seiner Beschäftigung.
Hannah studierte Architektur in Würzburg, Weimar und Antwerpen und arbeitet seit acht Jahren als angestellte Architektin. Sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Bestandsbauten und deren Umnutzung. Ihr Interesse gilt der Frage, wie Umbauprozesse attraktiver und praktikabler gestaltet werden können, sodass sie im Planungsalltag zur selbstverständlichen Alternative zum Neubau werden.
Mathis hat in München und Grenoble Architektur studiert, worauf er vier Jahre in Wettbewerbs- und Projektarbeit bei Fink+Jocher tätig war. Seit Mitte 2025 arbeitet er projektleitend bei Hild und K. Sanierung und Bauen im Bestand sind schon durch den Schwerpunkt des Büros fester Bestandteil seiner beruflichen Tätigkeit. Generell wichtig sind ihm der bewusste Umgang mit architektonischen Bestandsressourcen und die Planung von Neubau in umweltverträglicher Weise. Dafür sind politische Schritte nötig, um der Bauwirtschaft den Weg zu weisen.

Lena ist freiberufliche Architektin mit einem Fokus auf Holzbauten und Bestandssanierungen. Sie hat in München und Venedig Architektur studiert und an der TU München ihren Master abgeschlossen. Als Projektleiterin bei Peter Moor Architekten ETH SIA in Zürich beschäftigte sie sich intensiv mit der Thematik des ökologischen Bauens sowie mit der Sanierung und Umnutzung von Gewerbebauten der Postmoderne. Seit Sommer 2025 arbeitet sie als freiberufliche Architektin für private Bauherren*innen und kooperiert projektbezogen mit Büros im Raum Zürich und München. Als selbstständige Architektin ist sie überzeugt, dass die Kammer Rahmenbedingungen für eine faire und niederschwellige Beteiligung auch von jungen Architekt*innen bspw. bei Wettbewerbs- und Vergabeverfahren schaffen muss.
Clara studierte Architektur in München und Sevilla und arbeitete zunächst am Architekturmuseum der TUM, bevor sie mehrere Jahre in einem Münchner Architekturbüro für private und öffentliche Bauherrschaften tätig war. Zudem ist sie mitrgünderin von aer – architectural exhibition Review. Die Praxis hat ihren Blick auf Architektur als kommunikative Aufgabe geschärft. Seit Februar ist sie an einer Ausstellung über Architekturzeichnungen am Deutschen Architekturmuseum (DAM) beteiligt. Sie ist überzeugt, dass Architektur nicht nur im Entwurf entsteht, sondern auch in Zeichnung, Ausstellung und öffentlicher Diskussion.
Maria ist Architektin. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin forscht sie an der TUM zu gemeinschaftlichen Wohnformen. Mit dem Kollektiv PointOfNoReturn und der Initiative AbrechenAbrechen setzt sie sich für eine gemeinwohl orientierte Stadtentwicklung ein.
Lukas studierte Architektur in München und Singapur. Er arbeitete mehrere Jahre bei Fink+Jocher, wo er als Projektleiter und später als Assoziierter Entwürfe und Wettbewerbe erarbeitete. Seit 2024 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Architektur und Konstruktion der TUM. Neben der Lehre widmet er sich ab 2026 neuen Aufgaben in der Praxis. Ihn beschäftigen besonders niederschwellige Verfahren, ein transparentes Wettbewerbswesen und faire Startbedingungen für junge Architekturbüros. Er ist überzeugt, dass ein lebendiger Architekturdiskurs nur durch den Zugang für viele entsteht.